Montan Spedition setzt ein logistisches Ausrufezeichen
Mit einem neuen „Coffee-Spreader“ baut das obersteirische Unternehmen die multimodale Schüttgutlogistik weiter aus.
01.10.2026
Geopolitische Unsicherheiten, eine schwache Konjunktur in wichtigen europäischen Märkten sowie die anhaltend zurückhaltende Investitionsbereitschaft in der Transportbranche prägten das Geschäftsjahr 2025/26 bei der Schmitz Cargobull AG. Dennoch steigerte das Unternehmen den Absatz auf mehr als 47.000 Fahrzeuge (Vorjahr: 42.620) und erzielte einen Umsatz von rund 2,25 Mrd. EUR (Vorjahr 2,16 Mrd. EUR). Das EBITDA lag bei 45,6 Mio. EUR nach 57,1 Mio. EUR im Vorjahr und das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf -13,3 Mio. EUR (Vorjahr -8,2 Mio. EUR). Die Ergebnisentwicklung spiegelt die anhaltende Marktvolatilität, den hohen Preisdruck sowie die gestiegenen Energie-, Lohn- und Rohstoffkosten wider. Anfang 2026 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Werks für die Fertigung von Sattelcurtainsidern und Sattelkippern für den zentraleuropäischen Markt. Der Standort im rumänischen Ordea soll künftig eine Jahreskapazität von bis zu 4.000 Fahrzeugen erreichen.
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