29.08.2016

Neue Logistik-Drehscheibe für den Volkswagen-Konzern in Bratislava

540 Lieferanten aus vier Ländern beliefern über das KCC 28 europäische Werke von sieben Konzernmarken

Neue Logistik-Drehscheibe für den Volkswagen-Konzern in Bratislava

Zur effizienteren und umweltfreundlicheren Gestaltung der Materiallogistik im Volkswagen-Konzern wurde am 24. August das Konsolidierungszentrum KCC (Konzern Consolidation Center) in Malacky bei Bratislava offiziell eröffnet. Betreiber der Logistikimmobilie ist die Firma Duvenbeck, die von Volkswagen beauftragt wurde. Arbeitstäglich werden hier ca. 1.200 Tonnen Material und rund 6.000 Behälter bewegt.

„Das KCC Bratislava ist ein weiterer Baustein der Logistik im Volkswagen Konzern, um die Materialtransporte zu optimieren. Eine nachhaltige Reduzierung des Lkw-Verkehrsaufkommens zwischen dem KCC und den europäischen Werken um knapp zehn Prozent sowie die Verringerung des Energiebedarfs der Immobilie um rund ein Drittel sind nur zwei Aspekte“, sagte Thomas Zernechel, Leiter Volkswagen Konzernlogistik.

Mit dem  KCC Bratislava entsteht ein neuer Umschlagspunkt für die Voll- und Leergutabwicklung im Transportnetzwerk des Volkswagen Konzerns. In der Anlage werden Warenströme zwischen Lieferanten und Konzernstandorten mit großer geografischer Distanz gebündelt. Etwa 540 Lieferanten aus der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien beliefern über das Konsolidierungszentrum 28 europäische Werke der Konzernmarken Volkswagen Pkw, Audi, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Škoda, Seat, Porsche und Lamborghini.

Im Vergleich zur bisher gemieteten Logistikhalle bietet die neue KCC-Immobilie am Standort Malacky mit nun 19.000 m² Hallenfläche, 24 Be- und Entladeplätzen sowie 50 Parkplätzen für Lkw sehr gute strukturelle Voraussetzungen. Auf einer Hallenfläche von rund drei Fußballfeldern können die weiter wachsenden Volumenströme aus der Region für alle Marken im Konzern effizient konsolidiert und Synergien gehoben werden.

In der KCC-Immobilie sind auch Voraussetzungen geschaffen worden, um alternative Transportkonzepte umzusetzen, die den CO2-Auststoß beim Transport weiter senken können. So sind für die Zukunft beispielsweise weitere Volumenbündelungen für Europa und die Ver- und Entsorgung über emissionsarme Lang-Lkw denkbar. Sofern ein EU-weiter Einsatz der Lang-Lkw beschlossen wird, ist dieser Transportansatz eine zukunftsfähige Alternative.

www.volkswagenag.com/; www.duvenbeck.de

 

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