Innofreight-Chef vermisst Investitionen in moderne Güterwagen

Für Peter Wannek-Pusset steht und fällt die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnlogistik mit der Qualität des rollenden Materials

Innofreight-Chef vermisst Investitionen in moderne Güterwagen

Alles was in Österreich und Europa für die Weiterentwicklung des Güterverkehrs auf der Schiene getan werde, sei begrüßenswert. Dabei dürfe aber nicht auf die dringend notwendige Modernisierung der Güterwagenflotten vergessen werden. Diesen dringenden Appell richtete DI Peter Wankek-Pusset, Geschäftsführer der Innofreight Solutions GmbH mit Sitz in Bruck an der Mur, in der Vorwoche an die Adresse von Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer und ÖBB-Generaldirektor Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä.

In seinem Statement beim Frühlingsfest von Terminal Service Austria bezifferte der Innofreight-Chef das Durchschnittsalter der ÖBB-Güterwagen mit 20 Jahren. Bei den anderen Bahngesellschaften stelle sich der Status quo teilweise noch ernster dar, weshalb eine Modernisierung der Waggonflotten unerlässlich sei.

Doch hier spießt es sich gewaltig. Denn, so ließ Peter Wanek-Pusset durchblicken: „In Europa gibt es eine Kapazität für die Herstellung von rund 20.000 Güterwagen im Jahr.“ Dem stehe allein beim Nutzfahrzeughersteller Volvo Trucks ein Produktionsvolumen von rund 100.000 Lkw gegenüber. 

www.innofreight.com; www.oebb.at

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