15.05.2013

HHLA mit starken Mengenzuwächsen im Bereich Intermodal


Containerumschlag der HHLA zeigt steigende Tendenz; Segment Intermodal spürt die Folgen des verschärften Wettbewerbs

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihren Containerumschlag in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 um 5 Prozent auf 1,8 Mio. TEU gesteigert. Die nach der Neustrukturierung des Segments Intermodal fortgeführten Transportgesellschaften konnten ihr Volumen mit einem Wachstum von 23,9 Prozent beträchtlich erhöhen. Der Umsatz ging konsolidierungsbedingt um 2,7 Prozent auf 279 Mio. Euro zurück. Dagegen stieg das Betriebsergebnis EBIT um 13,2 Prozent auf 38,5 Mio. Euro.
„Die deutlichen Mengensteigerungen in unseren Kerngeschäften und die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr sind beachtlich – gerade weil wir weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben. Das bestätigt unseren Kurs, die Leistungsstärke unserer Containerterminals und unser Intermodalnetzwerk konsequent auszubauen“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.
Maßgeblich für das Wachstum des Containerumschlages war der Anstieg der Asienverkehre um 6,7 Prozent und der Zubringer¬verkehre (Feeder) zu den Ostseeanrainerstaaten um 7,4 Prozent sowie eine kräftige Steigerung des Umschlag¬volumens am HHLA Container Terminal Odessa bei. Die vergleichsweise niedrigeren Erlöse in den Feederverkehren wurden durch leicht gestiegene Lagergelderlöse ausgeglichen, sodass die Umsatzentwicklung im Segment Container mit einer Wachstumsrate von 5,6 Prozent dem Mengenwachstum folgt.
Zur Steigerung des Transportvolumens im Bereich Intermodal, repräsentiert durch die fortgeführten Bahngesellschaften Metrans und Polzug sowie die Containerspedition CTD, trugen vor allem die neuen Verbindungen nach Österreich und Deutschland sowie zu den polnischen Seehäfen bei. Allerdings blieben die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in diesem Segment wegen des verschärften Wettbewerbs, des Restrukturierungsaufwands bei Polzug, Anlaufkosten für neue Verbindungen und des deutlich gestiegenen Abschreibungsaufwands hinter der Volumensteigerung zurück.
 

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