22.06.2016

Einwegpaletten für Luftfracht bei der Lagermax Spedition

Logistikdienstleister Lagermax in Salzburg schickt Luftfrachtsendungen immer häufiger auf Inka-Paletten auf die Reise

Einwegpaletten für Luftfracht bei der Lagermax Spedition

Die Lagermax Spedition betreut am Standort Salzburg Kunden aus Österreich, Deutschland und aus europäischen Nachbarländern. Neben dem Import und Export von Sendungen via Luftfracht übernimmt die Spedition auch die Zollabfertigung und unterhält ein eigenes Zolllager am Flughafen.

Luftfrachtsendungen werden „ready for carriage“ angeliefert, das heißt, sie wurden durch den Versender bereits luftfrachtgerecht verpackt. Früher kamen die Sendungen üblicherweise auf Vollholz-Europaletten. Inzwischen hat ihnen die Einwegpalette aus Pressholz der Firma Inka allerdings den Rang abgelaufen.

Das liegt nicht in erster Linie daran, dass Einweg in der Luftfracht häufig praktischer ist, schließlich ist die Inka nicht die einzige Einwegpalette auf dem Markt. Für sie spricht vielmehr ihre problemlose Exportfähigkeit: Im Gegensatz zur Vollholzpalette ist die Inka ISPM 15-konform, sie gilt als als „processed wood“ und ist damit ohne jegliche Vorbehandlung und Markierung exportierbar.

Inka-Paletten sind in einer Vielzahl von Formaten erhältlich, von der Viertel-Euro-Palette bis zum quadratischen Container-Format. „Ein bevorzugtes Format gibt es im Luftfrachtbereich nicht. Im Idealfall entspricht das Palettenformat möglichst genau der Sendung“, sagt Günter Fridrich, Leiter Personalmanagement und Unternehmenskommunikation bei Lagermax.

Trotz der seit 2013 verschärften Sicherheitsbestimmungen können Inka-Paletten ohne Probleme für Luftfracht verwendet werden. „Wenn Sendung und Palette jedoch vollständig umreift oder mit Folie umwickelt sind, gilt die Sendung als manipulationssicher“, erklärt Andreas Heinrich, Produktmanager der Inka Paletten GmbH.

Die 1878 als Sägewerk Inselkammer in Siegertsbrunn gegründete Inka Paletten GmbH ist der größte europäische Hersteller von Einwegpaletten aus Holzwerkstoff. Neben dem Firmensitz im bayerischen Siegertsbrunn bei München hat das Unternehmen Produktionsstandorte im baden-württembergischen Oberrot, in den Niederlanden und den USA. Der Vertrieb erfolgt über ein flächendeckendes Händlernetz in Europa und weiteren Ländern weltweit.

Die Lagermax Unternehmensgruppe bietet mit 53 eigenen Standorten in zwölf Ländern – Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und der Türkei – ein ausgereiftes Distributionsnetz für alle Kundenwünsche. Im Jahr 2015 erwirtschafteten mehr als 3.200 Mitarbeitende einen Umsatz in Höhe von 415 Mio. Euro.

www.lagermax.com

 

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