Arlbergtunnel von 24. April bis 2. Oktober 2017 gesperrt

Lkw mit Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge müssen in den meisten Fällen großräumig ausweichen

Arlbergtunnel von 24. April bis 2. Oktober 2017 gesperrt

Der Arlbergtunnel auf der S 16 Arlberg Schnellstraße zwischen Tirol und Vorarlberg ist von 24. April bis 2. Oktober 2017 in beiden Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Grund sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und der Einbau zusätzlicher Fluchtwege zur Erhöhung der Sicherheit.

Die Asfinag hat im Vorfeld in Zusammenarbeit mit Behörden, Einsatzorganisationen und den Ländern Vorarlberg und Tirol sämtliche Maßnahmen ergriffen, damit der Verkehr in dieser Zeit möglichst ohne Probleme über die Umleitungsstrecken fließen kann. Diese führen über die Arlbergpass-Straße (B 197/L 197) oder großräumig über die Schweiz oder Deutschland. Diese Verkehrsregelung hat sich bereits bei der ersten Vollsperre im Jahr 2015 bewährt.

Freie Fahrt über den Pass gilt für Pkw, Kombis und Lkw ohne Anhänger sowie für Pkw und Kombis mit Anhänger (auch Wohnwagengespanne), solange der Anhänger nicht schwerer als 750 Kilogramm (hzG – höchstzulässiges Gesamtgewicht) ist. Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 Kilogramm (hzG – höchstzulässiges Gesamtgewicht) müssen jedoch im Zeitraum von 1. Juli bis 2. Oktober 2017 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr großräumig über Deutschland, den Fernpass oder die Schweiz ausweichen (siehe Ausweichrouten). Von 24. April bis 30. Juni 2017 gibt es für diese Fahrzeuge keine Einschränkungen.

Für Lkw mit Anhänger sowie für Sattelkraftfahrzeuge gilt für die B 197/L 197 Arlbergpass-Straße für die Dauer der Vollsperre (24. April bis 2. Oktober 2017) des Arlbergtunnels ein generelles Fahrverbot. Diese Fahrzeuge müssen großräumig ausweichen Ein klar definierter Ziel- und Quellverkehr ermöglicht es auch Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge, den Arlbergpass zu befahren, sofern die Fahrten den entsprechenden Ausnahmeregelungen entsprechen (siehe unten). Eine eigene Ausnahmegenehmigung für diese Fahrten ist nicht notwendig. An den Wochenenden (Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag, 22.00 Uhr) besteht für Lkw samt Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge ein generelles Fahrverbot.

-) Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge können den Pass benützen, wenn Fahrten mit Quelle UND Ziel in Vorarlberg, in Liechtenstein, in den Landkreisen Bodensee, Konstanz, Sigmaringen, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar, Rottweil, in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Schwyz, Zug, Zürich, Schaffhausen, den Gemeinden des Kantons Graubünden (Ardez, Calfreisen, Castiel, Chur, Conters i. P., Davos, Fanas, Felsberg, Fläsch, Fideris, Flims, Ftan, Furna, Grüsch, Guarda, Haldenstein, Igis, Jenaz, Jerina, Klosters-Serneus, Küblis, Laax, Langwies, Lavin, Lüen, Luzein, Maienfeld, Maladars, Malans, Mastrils, St. Antönien, St. Ant.-Ascharina, St. Peter, Susch, Tamins, Tarasp, Trimmis, Trin, Tschlin, Untervaz, Valzeina oder Zizers) und in den Tiroler Bezirken Landeck, Imst, Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land oder Schwaz durchgeführt werden. Dies betrifft den West-Ost-Verkehr.

-) Lkw Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge können den Pass benützen, wenn Fahrten mit Quelle UND Ziel in Vorarlberg, in Liechtenstein, in den Landkreisen Bodensee, Konstanz, Sigmaringen, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar, Rottweil, in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden oder Glarus und den Provinzen Bozen, Trient oder Belluno getätigt werden. Diese Regelung betrifft den Nordwest-Südost-Verkehr.

Der knapp 14 Kilometer lange Arlbergstraßentunnel zwischen St. Anton in Tirol und Langen in Vorarlberg ist nicht nur der längste einröhrige Straßentunnel in Österreich. Er ist am hochrangigen Straßennetz auch die einzige wintersichere Ost-West-Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Nach 38 Jahren Betriebszeit werden nun sämtliche elektrotechnische Einrichtungen wie Videoüberwachung, Notruf- und Funkeinrichtungen, Brandmeldung sowie die Straßenentwässerung und Löschwasserleitungen auf den modernsten Stand der Technik gebracht.

www.asfinag.at

 

 

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