A.P. Moller – Maersk: „Profitabilität muss verbessert werden“

Das organische Mengenwachstum im Segment Seefracht wird 2019 voraussichtlich dem erwarteten durchschnittlichen Marktwachstum von 1-3 Prozent entsprechen

A.P. Moller – Maersk: „Profitabilität muss verbessert werden“

Die Transformation von A.P. Moller – Maersk wurde 2018 fortgesetzt. Kunden profitierten von integrierten Angeboten, digitalen Lösungen und starken Netzverbesserungen. Seit 2016 sind die Ergebnisse um 43 Prozent auf USD 39 Mrd. im Jahr 2018 gewachsen, ein Umsatzplus von USD 12 Mrd.

„2018 haben wir große Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie erreicht. Mit der geplanten Entflechtung und Börsennotierung von Maersk Drilling im April wird die Trennung unserer energiebezogenen Geschäfte nahezu abgeschlossen sein. Wir haben die Hamburg Süd erfolgreich integriert, unsere digitale Transformation beschleunigt und uns über Vertrieb, Kundenservice, Lieferung und Produkte zusammengeschlossen und sind zu einem einheitlichen Unternehmen geworden, in dessen Mittelpunkt unsere Kunden stehen. Beginnendes Wachstum zeigt sich sowohl in der Seefracht als auch in anderen Bereichen“, kommentierte Søren Skou, CEO von A.P. Moller-Maersk.

Die Einnahmen in der Seefracht stiegen um 29 Prozent auf USD 28,4 Mrd. (USD 22 Mrd.), was auf ein Aufkommensplus um 22 Prozent auf 13,3 Mio. FFE (10.93 Mio. FFE), den Anstieg der durchschnittlichen Frachtrate um 5,1 Prozent auf 1.879 USD/FFE (1.788 USD/FFE) sowie Erhöhungen der sonstigen Einnahmen, hauptsächlich Liege- und Standgelder, zurückzuführen war. Der Mengenanstieg war vor allem auf die Integration der Hamburg Süd zurückzuführen, die ebenfalls positiv zum Anstieg der Frachtraten und sonstigen Einnahmen beigetragen hat.

Durch die Integration der Hamburg Süd wurden im Jahr 2018 Synergien in Höhe von 420 Mio. USD erzielt, die vor allem im Bereich Beschaffung, Netzoptimierung und Aufkommensteigerungen bei den von Maersk betriebenen Gateway-Terminals realisiert wurden. Der durchschnittliche Bunkerpreis stieg um 32 Prozent auf 92 USD/FFE, während die durchschnittliche Frachtrate um 5,1 Prozent stieg (1,9% bzw. 34 USD/FFE ohne den Einfluss der Hamburg Süd-Rate). Die Stückkosten bei fixen Bunkerpreisen lagen um 3,6 Prozent über dem Niveau von 2017, unter anderem aufgrund der Auswirkungen des Portfoliomix der Hamburg Süd und negativer Wechselkursentwicklungen. Das EBITDA betrug USD 3 Mrd. (USD 2,8 Mrd.).

Die Rentabilität von A.P. Moller-Maersk entsprach der jüngsten Prognose für 2018: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von USD 3,8 Mrd. stieg gegenüber 2017 um 8 Prozent. Die Verbesserung des operativen Ergebnisses wurde durch höhere Frachtraten, Effizienzgewinne aus der Integration der fortgeführten Geschäftsbereiche und Synergien aus der Akquisition der Hamburg Süd getragen. Die Margen im fortgeführten Geschäft waren jedoch schwierig und das EBITDA war zu Beginn des Jahres niedriger als ursprünglich erwartet, hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs der Bunkerpreise, die durch höhere Frachtraten nicht vollständig ausgeglichen wurden.

„Obwohl wir mit Blick auf unsere Finanzergebnisse einen schwierigen Start in das Jahr 2018 hatten, konnten wir trotz deutlich höherer Bunkerpreise und eines geringer als erwarteten Wachstums des Containeraufkommens im zweiten Halbjahr 2018 das Ergebnis steigern. Die Rentabilität muss jedoch verbessert werden“, stellt Søren Skou klar.

Für 2019 erwartet Maersk ein EBITDA von rund 5 Mrd. USD inklusive der Auswirkungen von IFRS 16, beziehungsweise etwa 4 Mrd. USD ohne die Auswirkungen von IFRS 16. Das organische Mengenwachstum im Segment Seefracht wird 2019 voraussichtlich dem erwarteten durchschnittlichen Marktwachstum von 1-3 Prozent entsprechen. Die Investitionsausgaben (CAPEX) liegen bei rund 2,2 Mrd. USD, und es wird eine hohe Cash-Umwandlung (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vergleich zum EBITDA) erwartet.

Die Prognose von Maersk für 2019 unterliegt erheblichen Unsicherheiten aufgrund des aktuellen Risikos weiterer Beschränkungen des Welthandels und anderer Faktoren, die die Frachtraten für Container, Bunkerpreise und Wechselkurse beeinflussen.

A.P. Moller – Maersk ist ein integriertes Transport- und Logistikunternehmen mit mehreren Marken und ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Containerschifffahrt und Häfen. Das Unternehmen beschäftigt rund 79.000 Mitarbeiter in 130 Ländern.

www.maersk.com

 

 

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