Wiener Hafen festigt Stellung als Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa
Zuwächse in allen Bereichen bescherte das Jahr 2007 der Wiener Hafen-Gruppe. Aus Umsatzerlösen von 45 Mio. Euro (+ 7% im Vergleich zu 2006) wurde ein Ergebnis der operativen Tätigkeit von 8,9 Mio. Euro (+ 4,7%) erwirtschaftet, gab Hafendirektor Mag. Walter Edinger zu Wochenbeginn bekannt. Für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung ist gesorgt. Das neue Containerterminal in der Freudenau startet im September den operativen Betrieb. Nach Fertigstellung der Umbauten im alten Containerterminal stehen im Wiener Hafen ab Ende 2009 Kapazitäten für die Abfertigung von 500.000 TEU bereit. Das Investionsvolumen für das 2006 gestartete Hafenausbauprogramm beträgt rund 150 Mio. Euro. Der Gesamtumschlag der 241 Mitarbeiter beschäftigenden Wiener Hafen-Gruppe lag im Berichtszeitraum mit 5,5 Mio. Tonnen um 16 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Schiffsumschlag verbesserte sich dank deutlicher Zuwächse im Produktbereich Stahl um 24 Prozent auf 1,6 Mio. Tonnen. Am WienCont-Containerterminal wurden 323.000 TEU (+ 17%) abgefertigt. Der Autoumschlag hat um 3 Prozent auf 72.000 Einheiten zugenommen. Im Lagergeschäft erzielte die Wiener Hafen-Gruppe eine Steigerung der Auslastung um 4 Prozent. Die Zahl der abgefertigten Frachtschiffe erhöhte sich um 15 Prozent auf 1.649 Einheiten. Der Gesamtumschlag der im Wiener Hafen angesiedelten Betriebe lag bei rund 12 Mio. Tonnen.
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